Starker Besuch in der Synagoge Hohe Weide: Bildungssenatorin Ksenija Bekeris im Austausch mit Jugendlichen
Wenn Politik auf junge Perspektiven trifft, wird es konkret: Hamburgs Bildungssenatorin Ksenija Bekeris war zu Gast in der Synagoge Hohe Weide, um sich ein eigenes Bild von den Begegnungsformaten vor Ort zu machen.
Ihr zentrales Anliegen: Schülerinnen und Schüler sollen auch künftig jüdisches Leben direkt erleben können – durch persönliche Begegnungen, die Verständnis schaffen und Vielfalt erlebbar machen.
Gemeinsam mit einer Schülergruppe des Heilwig-Gymnasiums, die das Profil „Das Eigene und das Fremde“ gewählt hatten – entstand ein intensiver Austausch. Die 16- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler stellten außergewöhnlich viele und bemerkenswert differenzierte Fragen. Im Gespräch mit Rebecca Vaneeva ging es nicht nur um Religion, Feste und Traditionen, sondern vor allem um die Realität jüdischen Lebens heute in Hamburg.
Dabei wurde auch der größere Kontext sichtbar: die Erinnerung an die Shoa, der 8. Mai 1945 – und die aktuelle Herausforderung eines wieder lauter werdenden Antisemitismus. Umso wichtiger sind Räume wie dieser, in denen Dialog möglich ist.
Die Synagoge und die Stiftung Bornplatzsynagoge zeigen mit Formaten wie diesen, was gute Bildungsarbeit leisten kann: direkte Begegnung, fundiertes Wissen und ehrliche Gespräche auf Augenhöhe.
Über 1.000 Gruppen haben solche Begegnungen bereits erlebt.
Bekeris nahm sich bewusst Zeit für den direkten Austausch und machte deutlich, wie bedeutend diese Arbeit für die Bildungslandschaft ist: Begegnungen wie diese tragen dazu bei, dass Vielfalt in Hamburg nicht nur Thema ist, sondern gelebte Realität wird.
Der Besuch wurde vom NDR und RTL medial begleitet und ist unter anderem im Hamburg Journal sowie bei RTL Nord im Regionalprogramm zu sehen.



